Wir verbinden Theorie und Praxis.

Forschung und Entwicklung

"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile." - Aristoteles

Unser Aufgabengebiet in der Forschung ist der Holzbau. Der in seiner heutigen Form Wege erschlossen hat, die es vorher so nicht gegeben hat. Allerdings fordert der einzige lebende Baustoff auch Aufmerksamkeit hinsichtlich seiner Anwendung.

Diese Forschung läuft über die Bautechnik Eberl GmbH, die diesen Bereich neben anderen Baudienstleistungen abdeckt.

Die laufende Entwicklung von neuen Baustoffen und deren norm- und fachgerechte Anwendung erfordert viel Fachwissen und Erfahrung.

Wir als Bautechnikbüro nutzen als eigenständiges Tochterunternehmen der Zimmerei Eberl e.U. zwei Jahrzehnte Erfahrung im Holzbau und der Anwendung des einzigartig wunderbaren Baustoffes Holz.

Die herausragenden Eigenschaften von veredeltem industriell gefertigten Holz- und Holzwerkstoffen und Bauteilen wie Brettsperrholz, Brettschichtholz, Furnierschichtplatten etc. verlangen aber auch Verbindungsmittel und Techniken die bauphysikalischen aber auch praktischen und wirtschaftlichen Anforderungen zu entsprechen haben. Ebenso müssen die hohen normativen Vorschriften wie Schallschutz, Brandschutz, Feuchteschutz usw. erfüllt werden.

Daher haben wir uns zum Ziel gesetzt Bereiche im Holzbau zu untersuchen und Lösungen zu finden die durch die enorme Geschwindigkeit der Entwicklung und Produktion von veredeltem Holz und Holzwerkstoffen noch ungelöst geblieben sind.

 

 

Unsere Projekte:

 

Holzriegelwandsockel

Der Holzriegelwandsockel aus Sicht des Holzbauers

Im Sockelbereich ist der Einsatz von Holz nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Es muss daher nach geeigneten Lösungen gesucht werden, welche in diesem Bereich das Holz durch alternative Materialien ersetzt, die einen Schaden verhindern sollten. Hier wird stellvertretend für Holz mit Materialien gearbeitet, die gewünschte Eigenschaften haben, dazu zählen z.B. Purenit und Glasschaum. Andernfalls besteht nur die Möglichkeit, in diesen Bereichen sehr kostenintensive Lösungen zum Feuchteschutzlösungen wie (Rostausbildung samt Drainagierung) umzusetzen, um einen Schaden im Vorfeld zu unterbinden oder den geforderten Spritzwasserbereich einzuhalten (d.h. Stufen oder Rampen ins Gebäude). Einer der grundlegenden, für den Holzbau wichtigen Ansätze bei der Produktion und dem Versetzen von Riegelwänden ist die Umsetzung ohne großen zusätzlichen Produktionsaufwand und dadurch erhöhten Kosten. Dazu zählt auch die Einhaltung guter Dämmwerte, die mit den oben genannten Materialien nur minimal herabgesetzt werden. Dabei soll auch darauf Bedacht genommen werden, dass man beim Bau eines Holzhauses so wenig wie möglich auf andere Gewerke zurückgreifen muss, die den Bauablauf beeinflussen (Betonsockelausbildung für den Aufstand der Riegelwand).

Fortschritt: Teilbereich Bauphysik abgeschlossen, jedoch weiter in Bearbeitung.
(In Zusammenarbeit mit der TU Graz)

 

 

 

Brettsperrholzplatten – „Auskragungen“

Sonderanwendung: Kragplatten in BSP ohne thermische Trennung

Behandelt werden Auskragungen wie Balkon, Terrasse oder Vordach die mit einer Brettsperrholzplatte von innen nach außen durchgehend hergestellt werden. Für den Bereich der Auskragungen an Holzriegelbauwerken, gibt es zurzeit keine Untersuchung, wie sich der Übergang kalt/warm auf eine Brettsperrholzplatte ohne Trennung auswirkt. Wir haben für diesen Bereich eine Lösung erarbeitet die sich zur Zeit in Prüfung hinsichtlich Bauphysik, Statik und Praxisorientierter Anwendung befindet.

Fortschritt:  in Bearbeitung.
(In Zusammenarbeit mit der TU Graz)

 

 

Sockel